CZ shooting team

Katerina Emmons

Dreifache Olympiamedaillengewinnerin und Gesicht der Reihe CZ 457

Gespräch und Bio

Es kann gesagt werden, dass Kateřina Emmons und Sportschießen eins sind. Noch dazu mit starken familiären Wurzeln und Bindungen. Beeinflusste gerade Ihre Familie Ihre Ausrichtung zum Sportschießen? Warum haben Sie sich keinen anderen Sport gewählt?

Ich habe als kleines Mädchen mit dem Schwimmen begonnen. Das war 10 Jahre der Sport, in dem ich auf Olympischen Spielen starten wollte, wenn ich groß bin. Als ich etwa zwölf Jahre war, zeigte sich, dass ich nicht die Anlagen habe, eine sehr gute Schwimmerin zu werden. Es hat mir auch nicht mehr sehr viel Spaß gemacht, weil ich schon ab drei Jahren dabei war. Und so habe ich aufgehört. Mein Vater bot mir an, das Schießen zu probieren, bevor ich mich weiter entscheide. Und das hat mich dann gefangen und ich habe es nicht mehr losgelassen.

Wenn wir schon bei der Familie sind - viele denken, dass Sie mit dem Olympiasieger von Mexiko Jan Kůrka verwandt sind...

Obwohl sich das anbietet, wir sind nicht miteinander verwandt. Aber mein Opa Libor Kůrka war mit Jan Kůrka im Repräsentationsteam.

Sie haben mit Ihrem Ehemann Matthew vier Kinder. Wird eins davon ein Schießhoffnung und nachfolgend Champion wie seine Eltern?

Auf diese Frage habe ich keine Antwort. Da würde ich mir mit Wahrsagen das Geld verdienen. (Lachen) Wir erziehen unsere Kinder dazu, dass sie lernen, zu überlegen und Probleme zu lösen. Dass sie neue Sichtwinkel suchen. Wenn uns das gelingt, ist es egal, was sie tun, sie werden gut darin sein. Wofür sie sich entscheiden, liegt ganz an ihnen. Wir sind selbst neugierig.

Die größten Erfolge erreichten Sie im Luftgewehrschießen. Warum haben Sie sich gerade für diese Waffe entschieden?

Nun, ich denke, das war ganz einfach. Das gelang mir wirklich gut, ich habe mich schnell verbessert und sehr bald außerordentliche Ergebnisse erzielt. Es gab eigentlich keinen Grund, etwas anderes zu machen. (Lachen) In dieser Zeit habe ich die Dreistellungskämpfe mit Kleinkaliber überhaupt nicht verstanden. Meine Leistungen waren Zufall, außer stehend, da war ich gut. Erst später, als ich diese Disziplin begriff und sie unter Kontrolle hatte, begann sie mir zu gefallen.

Hat es Sie nach den hervorragenden Ergebnissen auf der Olympiade, der Welt- und Europameisterschaft mit dem Luftgewehr nicht gelockt, z.B. auf das Kleinkaliber überzugehen? Ihr Ehemann Matthew Emmons ist doch Olympiasieger im Schießen mit dieser Waffe.

Dem Kleinkaliber habe ich mich schon von Anfang an gewidmet, wie ich aber schon gesagt habe, war das nicht meine Disziplin. Ich habe sie erst im Jahr 2007 begriffen, als ich das Benutzen des „Gewehrriemens“ in der Stellung Liegend und Kniend gelernt hatte. Dann war es schon etwas ganz Anderes. Ich war konkurrenzfähig. Ich war sogar in der Lage, den Dreistellungskampf 3x20 zu gewinnen. Da machen dann Wettkämpfe und Training gleich mehr Spaß. Der Höhepunkt meiner Kleinkaliberkarriere war der 2. Platz auf den Olympischen Sommerspielen 2008.

Viele Sportler widmen sich nach Abschluss der aktiven Karriere - neben der Familie - auch weiterhin ihrem Sport, z.B. als Trainer. Wie ist das bei Ihnen? Es wurde z.B. darüber gesprochen, dass Sie den tschechischen Biathleten beim Schießtraining helfen sollten...

Ich bin zuerst vollkommen vom Schießen weg gegangen und habe in einer amerikanischen Firma angefangen, die bei uns in Plzeň Stoßdämpfer für Autos produziert. Sie begannen mit einem Wellnessprogramm für die Angestellten. Das war eine sehr schöne Erfahrung, ich habe eine völlig neue Umgebung und auch viele außerordentliche Menschen kennengelernt. Aber dann wurden wir ungeplant Eltern weiterer zwei Mädchen, ich bin in den Mutterurlaub gegangen und meine Rückkehr sehe ich nicht gerade rosa. Eine große Familie verlangt große Arbeitsflexibilität, wenn man nicht gerade in einer größeren Stadt lebt, wo alles beieinander ist. Der Tschechische Biathlon hat mir angeboten, dass ich seine Schießassistentin werden. Manchmal muss gereist werden, aber viel Arbeit kann auch zuhause gemacht werden, vor allem die gesamte Vorbereitung. Diese Arbeit ist aber vor allem in einer sehr motivierenden Umgebung mit Menschen, die hart an sich arbeiten. Und das ist für mich sehr wichtig. Das motiviert mich und macht mir Spaß. Ich benutze, was ich in den 15 Jahren meiner Wettkampfzeit gelernt habe und lerne, das in den viel schnelleren Biathlon zu applizieren.

Im Jahr 2019 wurden Sie zusammen mit Ihrem Mann Matthew Gesicht der Česká zbrojovka im Zusammenhang mit den Kleinkalibern der Serie CZ 457. Wie empfinden Sie diese Aufgabe? Ihr Ehemann ist Amerikaner, werden Sie diese neuen Kleinkaliber auch in den Vereinigten Staaten propagieren?

Selbstverständlich empfinden wir diese Aufgabe als sehr positiv. Sonst könnten wir es gar nicht machen. Wir sind nicht die, die es darauf absehen, dass ihr Name mit möglichst vielen Firmen verbunden wird. Wir haben immer die Regel beachtet, dass eine solche Partnerschaft, für beide Seiten Sinn hat und wir dem Produkt glauben müssen. Das CZ 457 ist für Česká zbrojovka ein wichtiger Schritt nach vorn. Es ist ein flexibles Produkt, dass eine breite Skala Interessenten anspricht. Das CZ 457 werden wir beide jederzeit sehr gern propagieren. Es ist eine wirklich allseitige Waffe in erstklassiger Verarbeitungsqualität.

Wie schätzen Sie die Reihe CZ 457 auf Grundlage Ihrer reichen Erfahrungen ein? Sehen Sie diese auch als geeignet für Sportzwecke an?

Vollkommen. Das ist ihr Zauber. Sie kann ganz gewiss für das Sportschießen bis zum höheren Niveau benutzt werden. Für die Benutzung auf höchstem Niveau ist sie nicht ... bis jetzt. Was nicht ist, kann werden. Beim ersten Anfassen bezaubern mich Verschluss und Abzug. Die Verarbeitung ist überwältigend. Einen besseren Verschluss konnte ich noch nicht ausprobieren.

Mit welchen Waffen der Česká zbrojovka haben Sie bisher Erfahrungen?

Ganz ehrlich - mit keiner. Ich habe nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass mich Waffen eigentlich gar nicht interessieren. Das klingt sehr witzig, ist aber so. Meine Waffe sehe ich als Sportgerät. Ich kann mich um sie kümmern, sie anpassen, kleine Reparaturen und den Service machen. Damit enden aber meine Kenntnisse über Waffen. Das CZ 457 ist aber eine Waffenkategorie, die mir sehr nahe liegt und die für das Sportschießen benutzt werden kann. Also nehme ich es als ein hervorragendes Sportgerät. (Lachen)

Unsere Waffen und Produkte werden in über 90 Länder der ganzen Welt exportiert.

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