Für den Dienst sowie für die Verteidigung

Magazin: Přežít (Tschechische Republik), Edition: Mai 2018, Verfasser: Martin Staroň

Die tschechischen Konstrukteure haben der Welt in den letzten einhundert Jahren viele erfolgreichen Waffen gegeben. Die Pistole mit dem Namen CZ 75 gehört in die Reihe der „Wunder-Neuner“ und sie wurde bereits vor Jahren zu einer Legende. Steht so eine ausgezeichnete Zukunft auch vor ihrer Urenkelin, also der CZ P-10 C?

Die Vorgängerin der heutigen Gesellschaft Česká zbrojovka Uherský brod wurde bereits im Jahre 1936 gegründet. Sie hat sich primär der Herstellung der Flugzeugmaschinengewehre gewidmet. Die mühsam im Rahmen dieses anspruchsvollen Produktionsprogramms eingesammelten Erfahrungen nutzte die Firma nachfolgend auch bei der Herstellung vieler anderer Waffen. Die Waffenherstellung hat sich nach Ende des Krieges auf den Militär- sowie zivilen Markt konzentriert. Seit 1957 haben zum Produktionsprogramm auch die Verteidigungs-, Dienst- und Sportpistolen gehört.

Weg zum Erfolg

            Die absolut berühmteste und vom Vertrieb her erfolgreichste Pistole war jedoch erst die legendäre CZ 75 – im Hinblick auf die Konstruktion war es eine Pionierwaffe. Die „Fünfundsiebzig“ stellt in einer modifizierten Form bis heute das imaginäre Flaggenschiff des Produktionsportfolios der Waffenfabrik dar. Die durchgedachte Pistole wurde zur Basis der breiten Reihe der abgeleiteten Modelle – von den subkompakten und kompakten über die taktischen und Sportpistolen bis zu IPSC-Spezialwaffen. Jede von diesen Pistolen hat sich einen guten Ruf ausgekämpft.

            Ein weiteres Wendejahr in der Geschichte der Gesellschaft war das Jahr 2006. Seit diesem Datum zählt der Anfang neuer Generation der Pistolen aus Uherský Brod – mit einem vereinfachten Abzugsmechanismus vom Typ Omega. Dieser Mechanismus wurde zum untrennbaren Bestandteil sowohl der neuesten Pistolen aus der Reihe CZ 75, als auch der Waffen mit Polymerrahmen, wie die Dienst- und Verteidigungspistolen CZ P-07 und CZ P-09 sind. Die Zbrojovka har jedoch in den letzten Jahren auch auf die Nachfrage nach den striker fired Modellen reagiert, die mit der ursprünglichen „Fünfundsiebzigen“ nicht mehr viel zu tun haben, mindestens was die Konstruktionselemente betrifft. Einige Mitarbeiter aus Uherský Brod haben uns jedoch gesagt, dass auch die immaterielle Seite der Sache wichtig ist. Alle beteiligten Konstrukteure haben sich bemüht, eine mindestens genauso gleich zuverlässige und komfortable Pistole zu entwickeln, wie es ihre Vorgänger geschafft haben – im Falle der CZ 75.

Revolutionär denken

            Kommen wir zum Anfang des ganzen Phänomens der „Fünfundsiebzige“. Es handelt sich um das Jahr 1968. Die Konstrukteure aus Uherský Brod waren anfangs nur durch das vorbestimmte Kaliber 9 mm Para limitiert. Bereits nach einem Jahr hat jedoch der Auftraggeber (Auslandshandelsministerium) neue Anforderungen vorgelegt. Die Pistole sollte jetzt über einen doppeltwirkenden Schlag- und Abzugsmechanismus oder ein Großkapazitätsmagazin verfügen. Die Beamten des Ministeriums wollten die Pistole vor allem für Exportzwecke nutzen und verlangten von Uherský Brod eine wirklich moderne Dienstpistole, auch wenn primär für Zivilmärkte bestimmt.

            Einige Publizisten haben über das Konzept der CZ 75 geschrieben, dass die Pistole eigentlich nur aus den erfolgreichen Elementen aus anderen, erfolgreichen Konstruktionen zusammengelegt wurde. Die Tatsache ist doch ein bisschen anders. Die Waffe kann man mit Recht für die letzte Entwicklungsstufe des Systems Browning/Colt halten.

            Es wurde nicht nur das Beste aus den französischen und schweizerischen Konstruktionsinnovationen verwendet, sondern auch einige originelle Elemente, einschließlich des eleganten Design.

Mit dem leichten Finger

            Es ist wirklich so. Die riesengroße Begabung des wichtigsten Urhebers der Pistole CZ 75, František Koucký (1904 – 1989), wurde dadurch geprägt, dass er die bewährten Systeme in einer ganz neuen Konstruktion kombinieren konnte. Im Falle der „Fünfundsiebzige“ war „der Revolvermechanismus“ oder Single Action / Double Action (SA / DA) die absolute Neuheit. Es handelt sich um einen einfach und doppeltwirkenden Abzugsmechanismus mit dem äußeren Hahn. Diese Lösung haben zum Beispiel die Pistolen der deutschen Gesellschaft Walther (PP und PPK) verwendet. František Koucký kam mit der Idee, dass der Abzug als ein einarmiger Hebel im dem DA-Regime funktionieren wird. Somit hat er eine vorteilhafte einbahnige Bewegung des ganzen Mechanismus erreicht. Dank dem zweiten Schlüsselelement – symmetrische Abzugsgestänge mit zwei Armen ringsum Magazinschacht – hat Koucký einen regelmäßigen Lauf des Mechanismus und eine gleichmäßige Kräfteübertragung ohne gefährliche Kreuzung der einzelnen Waffenteile erreicht.

            Der gesamte Abzugs- und Abschussmechanismus stellt eine hochentwickelte und elegante Lösung dar. Über die Vorteile beim Abschuss im DA-Modus - also mit dem Hahn in vorderer Position durch den Druck des Fingers auf den Abzug – hat in 1972 selber František Koucký gesprochen: „Die für die Spannung des Hahnes notwendige Kraft ist im Vergleich mit anderen Pistolen viel kleiner und noch dazu hat einen günstigen Verlauf.“

            Seit dieser Zeit wurden auch andere Konstruktionslösungen entwickelt. Es ist jedoch gar nicht übertrieben, wenn wir behaupten, dass zwischen den SA/DA-Systemen mit dem äußeren Hahn die Pistolen CZ 75 bisher keine gleichwertige Konkurrenz gefunden haben. Mit der einzigen und wirklich grundsätzlichen Verbesserung ist dann die CZ selber gekommen. Im Jahre 2008 hat sie einen neuen, radikal vereinfachten Abzugsmechanismus Omega vorgestellt.

            Ins Portfolio der Pistolen aus dieser Reihe der innovativen „Fünfundsiebziger“ wurden auch kleinere Pistolen eingegliedert, also Kompakt oder Subkompakt. An dem anderen Ende des Spektrums befinden sich die taktischen Modelle oder eine Sportspeziale. Auch heute gibt es großes Interesse für das Konzept CZ 75, zum Beispiel auch dank der erfolgreichen Modellreihe der taktischen und Sportpistolen CZ 75 SP-01. Eine dieser Pistolen haben wir persönlich ausprobiert.

Phantom des Schießplatzes

            Die Pistole CZ 75 SP-01 Kaliber 9 mm Para mit Gewicht von nur 800 g gehört zu den Nachfolgern der klassischen „Fünfundsiebziger“. Im Unterschied zu den anderen Modellen dieser Reihe verfügt sie jedoch über keine mechanischen Sicherung, sondern über das Hahnentspannelement (decocker). Dieses Sicherheitselement befindet sich im Container mit dem Schlagmechanismus und ist im Kunststoffrahmen der Waffe durch Bolzen befestigt. Die von uns getestete Waffe ist mit widerstandsfähiger Stahlvisierung mit einem betonten Korn und Visier – reflektierende weiße Punkte - ausgestattet.

            Während des praktischen Schießens haben wir sofort den Hauptunterschied zu dem ursprünglichen Modell CZ 75 erkannt – der Handgriff ist beim Phantom viel enger und wird somit anders gehalten. Es begrüßen vor allem subtilere Schützen, die jetzt ohne Probleme alle Bedienungselemente der Waffe erreichen können. Zu einem besseren Schießkomfort helfen auch die austauschbaren Griffrücken, die gerade untere Kante des Abzugsbügels oder der markante „Biberschwanz“ = Vorsprung unter dem Schlaghahn, seine Silhouette kopiert die Handfläche des Schützen.

            Der Polymer-Rahmen ist aus einem widerstandsfähigen Kunststoff hergestellt, mit einer angenehmen Oberfläche. Muss man jedoch sagen, dass die Schüsse die leichtere Waffe ein bisschen mehr nach oben ziehen, als es bei dem Stahlverwandten der Fall ist. Jedoch bei einem schnellen Schießen (was für diese Dienstwaffe problemlos war) hatten wir mit diesem kleineren Nachteil keine größeren Probleme.

            Phantom ist eine relativ größere Pistole, trotzdem ist sie zum täglichen verdeckten Tragen geeignet. Die Hose fallen ganz sicher unter ihrem Gewicht nicht runter. Wir können sie den zögernden Kunden empfehlen, die einerseits die innere Struktur oder schönes Design der „Fünfundsiebzigen“ bevorzugen, aber zugleich wollen sie zeitgemäß sein und einen Polymerrahmen haben. Wenn Sie jedoch eine wirklich high-tech Variante wünschen, testen Sie auch die neue CZ P-10 C. Vielleicht gehen Sie von Ihrer konservativen Einstellung schnell weg.

Gelungenes Rendezvous

            Die Pistole CZ P-10 C wurde im Januar 2018 vorgestellt. Sie haben die Ehre, den ersten Vertreter der neuen Reihe dieses Konstruktionsansatzes kennenlernen zu können. Der Buchstabe C hinter der Zahlenbezeichnung bedeutet Compact, also kompakte Maße. Die Waffenfabrik aus Uherský Brod arbeitet bereits an einer „vollwertigen“ Version full-size und rechnet auch mit einem kurzen und leichten Subcompakt, rein für Schutzzwecke.

            Unser erster Eindruck von P-10? Wenn der Spruch gilt, dass eine gut aussehende Waffe auch gut schießen kann, muss man mit dem Kauf gar nicht zögern. Das Design ist nämlich selbstbewusst bis aggressiv – wahrscheinlich ist es durch den breiten Abzugsbügel und den oberen Schnitt der Verschlusskanten gegeben. Die P-10 ist voll mit allen anderen Polymer-Pistolen der berühmten Weltmarken vergleichbar.

            Gleich bei der ersten Begegnung mit dem neuen „Compakt“ waren wir überrascht, wie sicher kann man die Waffe halten. Der Griff wurde nämlich extrem lange entwickelt. An der Konstruktion des Griffes hat sich auch eine spezialisierte UNI beteiligt, die ein absolut treues biomechanisches Modell eines Menschen zur Verfügung hat. Jeder Kunde bekommt zu seiner „Zehn“ bereits in der Basisverpackung auch drei austauschbaren Handgriffrücken. Er kann also die Pistole modifizieren so, wie es ihm passt. Es handelt sich zwar um einen Kompakt, aber die Kapazität des Magazins ist überraschungsweise hoch (15 Patronen Kaliber 9 mm Para). Wenn auch das nicht ausreichend ist, kann man abnehmbare Kappe verwenden und somit haben noch zwei weiteren Patronen zur Verfügung.

Leicht, aber beständig

            Wir haben auch den präzis bearbeiteten Rahmen nachgeschaut – hergestellt aus einem temperaturmäßig sowie mechanisch beständigen Polymer mit Glasfasern. Die in den heutigen Waffen verwendeten Kunststoffe werden ständig weiterentwickelt, also auch in extremen Bedingungen sind keine Stahlrahmen mehr notwendig.

            Die meisten Schützen freuen sich über die rutschsichere Oberflächenbehandlung in Form der Vorsprünge an den Griffen. Sie haben die Form einer quadratischen Textur, bei einem starken Druck können Sie nach dem Schießen sogar rötliche Punkte auf der sensibleren Haut haben. P-10 C berücksichtigt jedoch die realen Bedürfnisse der Polizisten und Soldaten, die mit den Waffen oft in solchen Situation umgehen müssen, wenn sie unter einem großen Stress sind, haben fettige oder schmutzige Hände oder Handschuhe. Und gerade in diesen Situationen verhindert die markante Texture eine Ausrutschung der Waffe. In einem ähnlichen Sinne hat die Waffenfabrik aus Uherský Brod auch die Rillen des vorderen sowie hinteren Griffes vorgeschlagen, die dank ihrer Neigung und Tiefe die Manipulation mit dem Verschluss vereinfachen, jedoch geben der Pistole auch eine unverwechselbare Gestalt.

            Die Ansprüche der heutigen bewaffneten Kräfte bezüglich hochwertiger Bearbeitung der Waffe sind übrigens immer höher, dem entspricht die chirurgisch präzise Bearbeitung der „P1-10“. Vergessen Sie irgendwelche Spuren nach den Fräsen, der Lauf sowie Verschluss sind kompromisslos. Wir haben sich darüber bei der Zerlegung und Reinigung der Pistole überzeugt.

            Perfekt ist jedoch auch die Zusammenpassung der Waffe, ohne jeglichen Freilauf. Laut Meinung einiger Experten ist die tschechische Pistole in dieser Hinsicht sogar besser als zum Beispiel der österreichische Glock.

Mit Zehner in die Zehn

            Sowohl die ursprüngliche „Fünfundsiebzige“ und ihre modernen Klonen, als auch die neue P-10 können sich zuverlässig gegen die Zielscheibe sehr gut stellen. Die Verschlüsse beider erwähnten Pistolen sind gerade richtig hoch. Es gilt auch im Falle der optimalen Neigung der Handgriffe. Beim Testen haben wir zuerst ein paar Magazine der hahnlosen P-10 mit dem doppeltwirkenden Abzug (BA) ausgeschoßen. Dadurch sind natürlich bestimmte Einschränkungen, was Präzision betrifft, gegeben. Der Schütze kann nicht zuerst den Hahn spannen und muss den vollen Widerstand des Abzuges überwinden. Der Abzug läuft jedoch kontinuierlich und ist im Vergleich zur Erwartung angenehm leicht, weil die Pistole mit einem teilweise vorgespannten parallellaufenden Schlagbolzen arbeitet. Wie bekannt, dieses Konstruktionselement hat vor Jahren eine kleine Pistolenrevolution verursacht und aus der unbekannten Gesellschaft wurde eine der erfolgreichsten Waffenfabriken der Welt.

            Viele solche Pistolen mit vorgespannten Schlagbolzen können wegen dem „kilometerlangen“ Gang des Abzuges dem Zeigefinger viele Sorgen bereiten. Einige Hersteller präsentieren es als ein Sicherheitselement. In der Praxis handelt es sich jedoch eher um einen Nachteil. Wenn sie so heftig drücken müssen, dann wird die Waffe ohne Ihren Willen aus dem Ziel kommen. Das ist jedoch nicht der Fall von P-10. Der ganze Mechanismus ist präzis wie ein Uhrwerk. Während der ca. 200 Schüsse haben wir keine Hemme festgestellt. Diese Pistole ist auch für Schnellschießen geeignet, sie hat einen angenehmen 4 mm Reset.

            Als Argument für den Kauf der P-10 C als einer Schutzpistole auch für weniger trainierte Schützen spricht auch der sehr gute beherrschbare Rückstoß. Auch subtilere Frauen haben damit keine Probleme. Ein aktiver Soldat der tschechischen Armee war mit dem beiderseitigen Hebel an Seiten des Rahmens für Verschlussausziehen sehr zufrieden. In den heutigen Dienstwaffen ist es bereits ein Standard. Die Pistole springt vor der Zielscheibe keineswegs und ihre Stabilisierung in die Zielachse ist Frage von Sekunden. Drei weißen Punkte an der Visierung sind ausreichend sichtbar auch bei schlimmeren Sichtverhältnissen. Die Visierung ermöglicht eine Seitenkorrektur und das Korn ist austauschbar. Die CZ P-10 wird mit einem guten schweren Lauf geliefert – die höhere Präzision haben wir als einen angenehmen Standard beurteilt.

            Beim Herausnehmen der Waffe aus dem versteckten Gürtelholster müssen Sie gar nicht mit der Kleidung „kämpfen“, weil in der P-10 nichts in den freien Raum hervorragt. Dank dem flachen Profil der Waffe gibt es auch keine zu große Beule an der Kleidung. Die Fans der klugen Lösungen freuen sich über den orangen Zubringer im Magazin. Sie sehen ihn leicht über den breiten Auswurffenster gerade im Moment, wenn Sie keine Patronen mehr haben und der Verschluss stoppt in der hinteren Position. Ein trainierter Schütze hält die Waffe am Körper und entdeckt blitzschnell ein leeres Magazin oder eine Hemme.

            Alle, die sozusagen alles am liebsten dreimal absichern, sind gerne, dass die Waffe über eine automatische Fallsicherung verfügt. Ein weiteres Sicherheitselement finden Sie in der Abzugszunge, jedoch es gibt keine klassische manuelle Sicherung. Die CZ P-10 ist nämlich für die Schützen bestimmt, die gewöhnt sind, die Waffe mit einer Patrone im Laderaum zu tragen.

            Der Verschluss der modernen Polymer-Pistole CZ P-10 C ist durch das klassische System Browning verschlossen.

Sozialistische Realität

            Es ist ein Paradox, die CZ 75 haben Experten aus aller Welt mit Anerkennung bewundert, jedoch in ihrem Heimatland war sie fast kaum zu kaufen. Die Firmendokumente sagen aus, dass die ersten Waffen in der Mitte der Achtziger in die sgn. Haushaltsbedarfläden in Brno geliefert wurden. Jedoch offiziell wurde die Distribution in der ČSSR erst nach dem März 1985 gestartet. Die enge Schicht der politisch zuverlässigen Bürger musste für den Kauf dieser Waffe fast 3 500 Kč vorbereitet haben, was damals ein ordentlicher Betrag war. Jedoch für die absolut meisten Menschen war der Besitz so einer Waffe verboten. Auch deshalb waren die Fans hungrig nach den illegal durchgeschmuggelten Teilen, die ab und zu in der Fabrik „verloren wurden“. Die Bastler haben dann aus diesen Teilen ersehnte Pistolen montiert. Solche Stücke gab es am schwarzen Markt noch in 90-iger Jahren. In dem neuen Jahrtausend wurden sie jedoch durch Pistolen ersetzt, die aus den Militärlagern in Osteuropa oder Balkan geklaut wurden.

 

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